i 22 ct.qmat AREA A B C D Durch die Grundlagenforschung schaffen wir Instrumente, die vorher nicht existiert haben“, erklärt Moessner. Das sei letztlich das Ziel von ct.qmat. Bei den Spinflüssigkeiten richte sich das Augenmerk darauf, „einen Materiezustand zu realisieren, der anders als bekannte Magnete reagiert und dessen magnetische Eigenschaften gleichzeitig kontrollierbar sind.“ Vielleicht könne man so zum Beispiel einen magnetischen Wechselstrom erzeugen. Dies sei allerdings rein spekulativ. „Zurzeit ermitteln wir die Gesetzmäßigkeiten, nach denen sich solche komplexen physikalischen Systeme organisieren.“ Majorana-Fermionen Majorana fermions ... bezeichnen Teilchen, die ihre eigenen Antiteilchen sind. 1937 vermutete Ettore Majorana ihre Existenz. In speziell entworfenen Materialien können sie bei tiefen Temperaturen als Quasiteilchen entstehen. Sie könnten in der Zukunft als Bausteine für topologische Quantencomputer dienen. ... are particles which are their own antiparticles. Their existence was postulated by Ettore Majorana in 1937. They can be created as quasiparticles at low temperatures in specially designed materials. One day they may serve as building blocks in topological quantum computers. Grundlagen erweitern Expanding foundations Im deutschlandweit einzigartigen Hochfeld-Magnetlabor des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf, einer ct.qmat-Partnereinrichtung, erforscht Doktorandin Ena Osmic im Rahmen ihrer Promotion magnetische Phänomene, die künftig ganz neue technische Möglichkeiten eröffnen könnten. In the high magnetic field laboratory of the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, a ct.qmat partner facility that’s unique in Germany, Ena Osmic is researching magnetic phenomena for her doctorate that could eventually lead to unheralded technical innovations.
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