Mid-Term Report 2022 Cluster of Excellence ct.qmat

64 ct.qmat Grete Hermann Network Für Vielfalt und Chancengleichheit in der Wissenschaft setzt sich das Grete-Hermann-Netzwerk ein. Die einzigartige internationale Vereinigung von Forscherinnen auf dem Gebiet der Physik kondensierter Materie wurde vom Exzellenzcluster ct.qmat ins Leben gerufen. Vorständin und Physikprofessorin Johanna Erdmenger von der JMU Würzburg erklärt, warum die Quantenphysik mehr Frauenpower braucht. The Grete Hermann Network is firmly committed to diversity and equal opportunities in science. This unique international association of female researchers in condensed matter physics was launched by ct.qmat. Board member and physics professor Johanna Erdmenger from JMU Würzburg explains why quantum physics needs more female influence. Warum braucht die Physik das Grete-Hermann-Netzwerk? Erdmenger: Wir fördern und vernetzen Wissenschaftlerinnen auf allen Karrierestufen, um deren Sichtbarkeit und Bekanntheitsgrad zu erhöhen, was insbesondere für Berufungen auf Professuren wichtig ist. Nicht zuletzt unterstützen die Frauen sich gegenseitig in ihren akademischen Karrieren, unter anderem als Mentorinnen oder in gemeinsam entwickelten Forschungsprojekten. Was bringt Frauenförderung in den Naturwissenschaften und speziell in der Quantenphysik? Erdmenger: Frauen bringen die Forschung weiter – auch in der Quantenphysik! Wissenschaft ist Teamwork auf allen Ebenen. Wie viele andere Bereiche der Gesellschaft profitiert sie von Geschlechterdiversität. Doch gerade in der Physik ist der Frauenanteil niedrig, nicht zuletzt auf höheren akademischen Ebenen. Institut für Theoretische Physik und Astrophysik, JMU Würzburg Johanna Erdmenger

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