Vorhang auf für ctd.qmat! Wir feiern die Premiere unseres neuen Namens mit einem Quantensound des Loop-Künstlers Konrad Kuechenmeister.
Mit dem ersten Nachweis von Quasiteilchen – sogenannten Exzitonen – in einem topologischen Isolator ist einem internationalen Wissenschaftsteam rund um das Würzburg-Dresdner Exzellenzcluster ct.qmat ein Durchbruch in der Quantenforschung gelungen. Die Forschungsergebnisse wurden in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Mit 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat kann Prof. Vladimir Dyakonov die Entwicklung eines neuartigen Quantensensors vorantreiben: Dem Physiker wurde ein Advanced Grant verliehen.
Die Entwicklung eines topologischen Lasernetzwerks durch ein Team des Würzburg-Dresdner Exzellenzclusters ct.qmat gilt als Pionierleistung in der Physik. Der Würzburger Forscher Sebastian Klembt wurde nun hierfür ausgezeichnet.
Ein Dresdner Forschungsteam um den Festkörperphysiker Dr. Axel Lubk hat es geschafft, das Magnetfeld winziger magnetischer Nanowirbel – Skyrmionen genannt – mit einer sieben Millionstel Millimeter genauen Auflösung dreidimensional abzubilden. Das ist zum ersten Mal überhaupt gelungen.
Adriana Pálffy-Buß übernimmt die neue W2-Professur für Theoretische Quanteninformation und Quantenoptik an der Universität Würzburg. Die Wissenschaftlerin ist Expertin auf dem jungen Forschungsfeld der Röntgenquantenoptik.
Wissenschaftler:innen des Würzburg-Dresdner Exzellenzclusters ct.qmat haben bei der Bewegung leuchtender Teilchen in atomar-dünnen Halbleitern ein ungewöhnliches Quantenphänomen entdeckt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Physical Review Letters veröffentlicht.
Ein internationales Forschungsteam des Exzellenzclusters ct.qmat hat in einem Metall einen vollkommen neuartigen Aggregatzustand nachgewiesen, der durch die Verbindung von vier Elektronen entsteht – bis jetzt kannte man lediglich Elektronen-Paare. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlicht.
Israelische und deutsche Forscher:innen des Exzellenzclusters ct.qmat haben ein topologisches Lasernetzwerk entwickelt, das wie ein einziger Laser funktioniert. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.
Alexey Chernikov besetzt die neue W3-Professur für Ultraschnelle Mikroskopie und Photonik des Exzellenzclusters ct.qmat an der TU Dresden. Der 38-jährige Wissenschaftler geht der Frage auf den Grund, wie sich ultraschnelle quantenmechanische Quasiteilchen in atomar-dünnen Nanokristallen sichtbar machen lassen.
Der Dresdner Physiker Prof. Karl Leo ist zum Europäischen Erfinder des Jahres 2021 in der Kategorie „Lebenswerk“ gewählt worden. Leo gehört zu den 25 Gründungsmitgliedern des Exzellenzclusters ct.qmat, in dem er vor allem die topologische Photonik auf Halbleiterbasis erforscht.
Mit einer jungen experimentellen Methode lassen sich topologische Phänomene viel schneller, günstiger und flexibler untersuchen. Erst vor knapp zwei Jahren haben Forscher:innen des Exzellenzclusters ct.qmat "Topolektrische Schaltkreise" realisiert und wichtige Pionierarbeiten zu deren Verständnis geleistet. Nun ist dem Team um den Würzburger Physiker Prof. Ronny Thomale erneut ein Durchbruch gelungen.
Superempfindliche Quanten-Sensoren haben das Potenzial, die Bildgebung in der Medizin, die Navigation oder die Informationstechnologie zu revolutionieren. Einem internationalen Forschungsteam unter Federführung von Wissenschaftler:innen des Exzellenzclusters ct.qmat ist ein Durchbruch gelungen, der den Weg dahin enorm verkürzen könnte.