Vorhang auf für ctd.qmat! Wir feiern die Premiere unseres neuen Namens mit einem Quantensound des Loop-Künstlers Konrad Kuechenmeister.
Würzburger Forschende des Exzellenzclusters ct.qmat haben herausgefunden, dass Quantenverschränkung Quasiteilchen wirksam vor Störstellenstreuung schützt – selbst dann, wenn diese starker Unordnung ausgesetzt sind.
Forschende des Würzburg-Dresdner Exzellenzclusters ct.qmat haben einen Schutzfilm entwickelt, der Quanten-Halbleiterschichten von der Dicke nur eines Atoms effektiv vor Umwelteinflüssen schützt – ohne deren revolutionäre Quanteneigenschaften zu verändern. Damit rückt die Anwendung dieser empfindlichen Atomlagen für ultradünne elektronische Bauelemente in realistische Reichweite. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Experimentalphysiker des Würzburg-Dresdner Exzellenzclusters ct.qmat haben erstmals den neuen „Spinaron“-Quanteneffekt nachgewiesen. Damit steht der Kondo-Effekt auf dem Prüfstand – ein theoretisches Konzept, das seit den 1980er-Jahren als Standardmodell für die Wechselwirkung magnetischer Materialien mit Metallen gilt.Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlicht.
Die Auszeichnung wurde von der Europäischen Physikalischen Gesellschaft (EPS) verliehen und ehrt die „wegweisenden Beiträge zur Klassifizierung, Vorhersage und Entdeckung neuartiger topologischer Quantenmaterialien“. Die Dresdner Festkörperchemikerin gehört zu den 25 Gründungsmitgliedern des Exzellenzclusters ct.qmat.
Der Physik-Sonderforschungsbereich ToCoTronics wurde erneut als exzellent bewertet und um vier Jahre verlängert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ihn mit 12 Millionen Euro.
15 Dozent:innen erhalten den „Preis für gute Lehre“ des bayerischen Wissenschaftsministeriums. Aus Würzburg ist ein Physiker von ct.qmat dabei.
Mit dem ersten Nachweis von Quasiteilchen – sogenannten Exzitonen – in einem topologischen Isolator ist einem internationalen Wissenschaftsteam rund um das Würzburg-Dresdner Exzellenzcluster ct.qmat ein Durchbruch in der Quantenforschung gelungen. Die Forschungsergebnisse wurden in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Elena Hassinger hat die Professur für Tieftemperaturphysik komplexer Elektronensysteme am Exzellenzcluster ct.qmat übernommen. Die Wissenschaftlerin ist Expertin für Festkörperphysik bei sehr tiefen Temperaturen bis 0,01 Kelvin (-273,14 °C). Sie untersucht außergewöhnliche Quantenphänomene, die nur auftreten, wenn im Labor Eiszeit herrscht. Dabei steht Cer-Rhodium-Arsen (CeRh2As2) im Mittelpunkt – ein vielversprechender unkonventioneller Supraleiter.
Mit 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat kann Prof. Vladimir Dyakonov die Entwicklung eines neuartigen Quantensensors vorantreiben: Dem Physiker wurde ein Advanced Grant verliehen.
Dr. Tobias Meng wird mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2022 ausgezeichnet. Der Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland und ist mit 20.000 Euro dotiert.
Die besondere Struktur des Atomgitters von Kalium-Vanadium-Antimon führt zu einer außergewöhnlichen Kombination von herausragenden Quanteneigenschaften, die jetzt erstmals nachgewiesen wurden und eine ganz neue Art von Supraleitung ermöglichen könnten. Prof. Ronny Thomale, Würzburger Forscher des Exzellenzclusters ct.qmat, sagte solche Quanteneffekte bereits vor zehn Jahren theoretisch voraus. Die jüngsten experimentellen Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
Prof. Claudia Felser, Direktorin am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe Dresden und Gründungsmitglied des Exzellenzclusters ct.qmat, wird für ihre herausragenden wissenschaftlichen Beiträge zur Physik mit dem Max-Born-Preis 2022 ausgezeichnet.