Würzburger Forschenden des Exzellenzclusters ctd.qmat ist es gelungen, den topologischen Quanten-Hall- & Spin-Hall-Effekt durch gezieltes Materialdesign auf ein hybrides Licht-Materie-System zu übertragen.
Im Fachjournal Nature haben internationale Wissenschaftler:innen erstmals den Zusammenhang zwischen Elektronenzuständen in Quantenmaterialien und Moiré-Supraleitung nachgewiesen. Ein standortübergreifendes Team von ctd.qmat-Forschenden lieferte die Theorie.
Frauenpower für die Quantenphysik: Vom 30. Juni bis 2. Juli 2025 wurde der Hubland-Campus der Universität Würzburg zum Treffpunkt für Quantenphysikerinnen aus aller Welt
Die Taskforce Gleichstellung der Physik setzt sich für Diversität in der Wissenschaft ein und verschafft Rollenvorbildern mehr Sichtbarkeit. Das Exzellenzcluster ct.qmat ist Teil dieser Initiative, die den Gleichstellungspreis der Universität Würzburg 2025 erhalten hat.
Würzburger Forschende des Exzellenzclusters ct.qmat haben herausgefunden, dass Quantenverschränkung Quasiteilchen wirksam vor Störstellenstreuung schützt – selbst dann, wenn diese starker Unordnung ausgesetzt sind.
Mit einem deutsch-japanischen Workshop am 26. und 27. Februar 2024 stellte das Würzburg-Dresdner Exzellenzcluster ct.qmat die Weichen für eine intensive Kooperation zwischen Wissenschaftler:innen beider Länder. Rund 70 Teilnehmer:innen aus Deutschland und Japan diskutierten in Würzburg über aktuelle Forschungsergebnisse der Quantenphysik. Im Zentrum der von ct.qmat organisierten und von der Japan Science and Technology Agency (JST) unterstützten Veranstaltung standen Themen wie Topologie, Photonik, Magnetismus und die Wechselwirkung (Korrelation) von Elektronen in Festkörpern. Dieser Wissenstransfer hat die Basis für gemeinsame Projekte in den kommenden Jahren geschaffen.
Forschende des Würzburg-Dresdner Exzellenzclusters ct.qmat haben einen Schutzfilm entwickelt, der Quanten-Halbleiterschichten von der Dicke nur eines Atoms effektiv vor Umwelteinflüssen schützt – ohne deren revolutionäre Quanteneigenschaften zu verändern. Damit rückt die Anwendung dieser empfindlichen Atomlagen für ultradünne elektronische Bauelemente in realistische Reichweite. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Experimentalphysiker des Würzburg-Dresdner Exzellenzclusters ct.qmat haben erstmals den neuen „Spinaron“-Quanteneffekt nachgewiesen. Damit steht der Kondo-Effekt auf dem Prüfstand – ein theoretisches Konzept, das seit den 1980er-Jahren als Standardmodell für die Wechselwirkung magnetischer Materialien mit Metallen gilt.Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlicht.
Giorgio Sangiovanni ist Experte für das computergestützte Berechnen von Quantenmaterialien. Jetzt ist seine Professur für „Computational Quantum Materials“ am Standort Würzburg gestartet. Die Professur wird mit 1,5 Millionen Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.
Die Auszeichnung wurde von der Europäischen Physikalischen Gesellschaft (EPS) verliehen und ehrt die „wegweisenden Beiträge zur Klassifizierung, Vorhersage und Entdeckung neuartiger topologischer Quantenmaterialien“. Die Dresdner Festkörperchemikerin gehört zu den 25 Gründungsmitgliedern des Exzellenzclusters ct.qmat.
Geballte Frauenpower für die Quantenphysik war in diesem Sommer auf dem Hubland-Campus der Universität Würzburg live zu erleben: Vom 31. Juli bis 2. August 2023 diskutierten Quantenphysikerinnen aus aller Welt auf Einladung des Grete-Hermann-Netzwerks des Würzburg-Dresdner Exzellenzclusters ct.qmat.
Der Physik-Sonderforschungsbereich ToCoTronics wurde erneut als exzellent bewertet und um vier Jahre verlängert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ihn mit 12 Millionen Euro.