Vorhang auf für ctd.qmat! Wir feiern die Premiere unseres neuen Namens mit einem Quantensound des Loop-Künstlers Konrad Kuechenmeister.
Elena Hassinger ist unkonventionellen Supraleitern auf der Spur, die dem topologischen Quantencomputing zum Durchbruch verhelfen könnten. Jetzt hat die Tieftemperaturphysikerin europäische Forschungsgelder in Höhe von 2,7 Millionen Euro erhalten.
Experimentalphysiker des Würzburg-Dresdner Exzellenzclusters ct.qmat haben erstmals den neuen „Spinaron“-Quanteneffekt nachgewiesen. Damit steht der Kondo-Effekt auf dem Prüfstand – ein theoretisches Konzept, das seit den 1980er-Jahren als Standardmodell für die Wechselwirkung magnetischer Materialien mit Metallen gilt.Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlicht.
Giorgio Sangiovanni ist Experte für das computergestützte Berechnen von Quantenmaterialien. Jetzt ist seine Professur für „Computational Quantum Materials“ am Standort Würzburg gestartet. Die Professur wird mit 1,5 Millionen Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.
Die Auszeichnung wurde von der Europäischen Physikalischen Gesellschaft (EPS) verliehen und ehrt die „wegweisenden Beiträge zur Klassifizierung, Vorhersage und Entdeckung neuartiger topologischer Quantenmaterialien“. Die Dresdner Festkörperchemikerin gehört zu den 25 Gründungsmitgliedern des Exzellenzclusters ct.qmat.
Quantenherausforderung gemeistert: Ein fünfköpfiges Team um Quantenphysiker Prof. Ronny Thomale vom Exzellenzcluster ct.qmat der Universitäten Würzburg und Dresden hat beim internationalen IBM Quantum Open Science Prize den 2. Preis gewonnen. Die Forschungsgruppe entwickelte einen Algorithmus, mit dem sich der 16-QuBit-Quantenchip von IBM trainieren lässt, um künftig klassische Rechenleistungen zu überflügeln.
Geballte Frauenpower für die Quantenphysik war in diesem Sommer auf dem Hubland-Campus der Universität Würzburg live zu erleben: Vom 31. Juli bis 2. August 2023 diskutierten Quantenphysikerinnen aus aller Welt auf Einladung des Grete-Hermann-Netzwerks des Würzburg-Dresdner Exzellenzclusters ct.qmat.
Der Physik-Sonderforschungsbereich ToCoTronics wurde erneut als exzellent bewertet und um vier Jahre verlängert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ihn mit 12 Millionen Euro.
15 Dozent:innen erhalten den „Preis für gute Lehre“ des bayerischen Wissenschaftsministeriums. Aus Würzburg ist ein Physiker von ct.qmat dabei.
Magnetische topologische Isolatoren gelten als Hoffnungsträger einer Materialrevolution, denn die exotische Werkstoffklasse leitet Elektronen ganz ohne Widerstand. Mit dem Design des ferromagnetischen topologischen Isolators MnBi6Te10 ist es einem Team des Exzellenzclusters ct.qmat jetzt gelungen, einen Meilenstein auf dem Weg zu energieeffizienten Quantentechnologien zu setzen.
Herausragende Vorträge, ausgezeichnete Poster sowie „Socialising“ mit Marshmallow-Challenge und Spaghetti-Turm: Vom 20. bis 22. März fand das Retreat 2023 des Würzburg-Dresdner Exzellenzclusters ct.qmat in Bayreuth statt. Drei Tage, die geprägt waren vom Austausch über neueste Ergebnisse aus den Cluster-Areas Topologische Elektronen (A), Quantenmagnetismus (B) sowie Topologische Photonik (C) und vielen persönlichen Begegnungen.
Mit dem ersten Nachweis von Quasiteilchen – sogenannten Exzitonen – in einem topologischen Isolator ist einem internationalen Wissenschaftsteam rund um das Würzburg-Dresdner Exzellenzcluster ct.qmat ein Durchbruch in der Quantenforschung gelungen. Die Forschungsergebnisse wurden in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Elena Hassinger hat die Professur für Tieftemperaturphysik komplexer Elektronensysteme am Exzellenzcluster ct.qmat übernommen. Die Wissenschaftlerin ist Expertin für Festkörperphysik bei sehr tiefen Temperaturen bis 0,01 Kelvin (-273,14 °C). Sie untersucht außergewöhnliche Quantenphänomene, die nur auftreten, wenn im Labor Eiszeit herrscht. Dabei steht Cer-Rhodium-Arsen (CeRh2As2) im Mittelpunkt – ein vielversprechender unkonventioneller Supraleiter.