Vorhang auf für ctd.qmat! Wir feiern die Premiere unseres neuen Namens mit einem Quantensound des Loop-Künstlers Konrad Kuechenmeister.
Der Physik-Sonderforschungsbereich ToCoTronics wurde erneut als exzellent bewertet und um vier Jahre verlängert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ihn mit 12 Millionen Euro.
15 Dozent:innen erhalten den „Preis für gute Lehre“ des bayerischen Wissenschaftsministeriums. Aus Würzburg ist ein Physiker von ct.qmat dabei.
Herausragende Vorträge, ausgezeichnete Poster sowie „Socialising“ mit Marshmallow-Challenge und Spaghetti-Turm: Vom 20. bis 22. März fand das Retreat 2023 des Würzburg-Dresdner Exzellenzclusters ct.qmat in Bayreuth statt. Drei Tage, die geprägt waren vom Austausch über neueste Ergebnisse aus den Cluster-Areas Topologische Elektronen (A), Quantenmagnetismus (B) sowie Topologische Photonik (C) und vielen persönlichen Begegnungen.
Mit dem ersten Nachweis von Quasiteilchen – sogenannten Exzitonen – in einem topologischen Isolator ist einem internationalen Wissenschaftsteam rund um das Würzburg-Dresdner Exzellenzcluster ct.qmat ein Durchbruch in der Quantenforschung gelungen. Die Forschungsergebnisse wurden in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Elena Hassinger hat die Professur für Tieftemperaturphysik komplexer Elektronensysteme am Exzellenzcluster ct.qmat übernommen. Die Wissenschaftlerin ist Expertin für Festkörperphysik bei sehr tiefen Temperaturen bis 0,01 Kelvin (-273,14 °C). Sie untersucht außergewöhnliche Quantenphänomene, die nur auftreten, wenn im Labor Eiszeit herrscht. Dabei steht Cer-Rhodium-Arsen (CeRh2As2) im Mittelpunkt – ein vielversprechender unkonventioneller Supraleiter.
Ein Dresdner Forschungsteam um den Festkörperphysiker Dr. Axel Lubk hat es geschafft, das Magnetfeld winziger magnetischer Nanowirbel – Skyrmionen genannt – mit einer sieben Millionstel Millimeter genauen Auflösung dreidimensional abzubilden. Das ist zum ersten Mal überhaupt gelungen.
Dr. Tobias Meng wird mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2022 ausgezeichnet. Der Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland und ist mit 20.000 Euro dotiert.
Die besondere Struktur des Atomgitters von Kalium-Vanadium-Antimon führt zu einer außergewöhnlichen Kombination von herausragenden Quanteneigenschaften, die jetzt erstmals nachgewiesen wurden und eine ganz neue Art von Supraleitung ermöglichen könnten. Prof. Ronny Thomale, Würzburger Forscher des Exzellenzclusters ct.qmat, sagte solche Quanteneffekte bereits vor zehn Jahren theoretisch voraus. Die jüngsten experimentellen Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
Prof. Claudia Felser, Direktorin am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe Dresden und Gründungsmitglied des Exzellenzclusters ct.qmat, wird für ihre herausragenden wissenschaftlichen Beiträge zur Physik mit dem Max-Born-Preis 2022 ausgezeichnet.
Ronny Thomale, Gründungsmitglied des Exzellenzclusters ct.qmat, wurde mit dem Raymond and Beverly Sackler International Prize in Physik ausgezeichnet.
Ein internationales Forschungsteam des Exzellenzclusters ct.qmat hat in einem Metall einen vollkommen neuartigen Aggregatzustand nachgewiesen, der durch die Verbindung von vier Elektronen entsteht – bis jetzt kannte man lediglich Elektronen-Paare. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlicht.
Physiker des Exzellenzclusters ct.qmat haben ein neues Quantenmaterial erfunden und hergestellt. Die Forschungsergebnisse wurden in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.